Fliegl Tracker für eine lückenlose Dokumentation

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Die Firma Fliegl ist für ihren Beacon-Tracker auf der Agritechnica mit einer Silber-Medaille ausgezeichnet worden. Die Beacon-basierte Fahrzeugerkennung ermöglicht es, Fahrzeuge eindeutig zu identifizieren und so Lücken in der Dokumentation von Lade- oder Lieferungsprozessen schließen.

Bei Beacons handelt es sich um kleine, batteriebetriebene Bluetooth-Sender, die Standortinformationen von den Fahrzeugen, auf denen sie befestigt sind, speichern und übermitteln.

Die Einsatzmöglichkeiten des Tracking-Systems sind vielseitig. Die Ernte und der darauffolgende Transport des Getreides sind jedoch ein gutes Beispiel, um den Nutzen der Beacons zu veranschaulichen. So kann dank der Fliegl-Tracker nachvollzogen werden, welcher Mähdrescher welchen Überladewagen und welcher Überladewagen dann welchen LKW mit Getreide beliefert hat.

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Der Mähdrescher und der LKW müssen dazu einfach mit einem Beacon ausgestattet sein. Der Überladewagen benötigt einen Fliegl Tracker Leser sowie das Fliegl Wiegesystem FWS. Beim Be- und Entladen kommuniziert der Überladewagen mit den Beacons am Mähdrescher bzw. am LKW und kann so genau angeben, welche Menge an Getreide er empfangen bzw. abgeben hat. Auf den Wiegebelegen werden dann die verladenen Mengen sowie der Name oder die Bezeichnung der Maschine verzeichnet. Viele der Nutzer der Fliegl Tracker benennen die Fahrzeuge hierbei nach ihrem amtlichen Kennzeichen, um sie eindeutig zu identifizieren, erklärt uns Johannes Dürr, Software-Entwickler bei Fliegl.

Zusätzlich kann das FWS Wiegesystem auch so erweitert werden, dass jedem LKW ein Datensatz zugeordnet wird, in dem die maximale Nutzlast angegeben wird. So kann das Beladen des LKW automatisch so eingestellt werden, dass nur die zulässige Menge in den LKW geladen wird. So wird ein Überladen des LKW ganz einfach und zuverlässig verhindert und die Kapazitäten des LKW werden optimal ausgenutzt.

Der Tracker ist besonders einfach zu handhaben und wartungsarm. Da keine manuellen Einstellungen vorzunehmen sind, ist die Zahl der möglichen Fehlerquellen sehr begrenzt. Die Montage auf der Maschine ist denkbar einfach und die Wartung beschränkt sich auf das Wechseln der Batterie.

Da Beacons nicht mit der Technik an Bord der Maschinen interagieren und nicht herstellergebunden sind, können sie auch in Flotten mit Maschinen von verschiedenen Marken eingesetzt werden.

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About Lisa Amhofer

Als Community Managerin und Bloggerin schreibe ich Artikel für den Blog von Agriaffaires. Ich interessiere mich für aktuelle Themen aus den Bereichen Landwirtschaft und Landtechnik. Auf unserem Agrar-Blog berichte ich deshalb über Traktoren und Co, deren Hersteller, aktuelle Ereignisse und Events und noch viel mehr!